Produktinformationen "PROJAHN Maschinen Gewindebohrer HSS-Co Vaporisiert DIN 376 Sacklochgewinde"
Große Regelgewinde in Grundlöchern verlangen vom Werkzeug viel Drehmoment und eine zuverlässige Spanabfuhr über eine lange Strecke. Der Projahn Maschinengewindebohrer HSS-Co vaporisiert nach DIN 376 für Sacklochgewinde ist für die Größen M12, M16 und M20 gedacht. Er schneidet metrische ISO-Gewinde nach DIN 13 mit der Toleranz ISO 2 (6 H) und richtet sich an Betriebe, die solche Gewinde regelmäßig in Stahl und Edelstahl fertigen.
Typisch für die Sacklochausführung ist die Spiralnut. Sie windet sich um den Bohrerkern und zieht die Späne beim Schneiden nach oben aus der Bohrung. Vorn sitzt ein kurzer Anschnitt Form C über 2 bis 3 Gänge, damit nutzbares Gewinde bis nahe an den Bohrungsgrund entsteht. Nach DIN 376 ist der Schaft schlanker als der Gewindedurchmesser. Das erlaubt Gewinde, die tiefer liegen als die Gewindelänge des Bohrers, zum Beispiel hinter einer Senkung oder einer Ansatzfläche.
Material und Oberfläche
Gefertigt wird der Bohrer aus HSS-Co. Der Kobaltanteil macht den Schnellarbeitsstahl warmfester, was bei großen Querschnitten mit viel Schnittwärme hilft. Das Gewinde ist aus dem Vollen geschliffen und mit Flankenhinterschliff ausgeführt. Die vaporisierte Oberfläche soll laut Artikeldaten die Bildung von Kaltschweißungen auf der Gewindebohrerflanke minimieren, die Effektivität des Kühlmittels steigern und so für eine spürbar längere Lebensdauer sorgen. Leichtes Anschneiden und eine hohe Schnittleistung gehören ebenfalls zu den genannten Merkmalen.
Anwendungsbereiche
Geeignet ist der Gewindebohrer laut Artikeldaten für unlegierte und niedriglegierte Stähle, rost- und säurebeständige Stähle (V2A, V4A), Temperguss und Buntmetalle bis zu einer Zugfestigkeit von ca. 1.200 N/mm². Klassische Aufgaben sind Gewinde für Ringschrauben und Anschlagpunkte an schweren Bauteilen, Befestigungsgewinde in Maschinenbetten und Gussgehäusen, Gewinde in den Stirnseiten von Wellen sowie Aufnahmen für Spannelemente im Vorrichtungsbau. Auch in dickwandigen Edelstahlteilen im Anlagenbau kommt die Sacklochausführung zum Einsatz, etwa an Flanschdeckeln und Mannlochrahmen.
Häufige Fragen
Auf welcher Maschine setze ich den Bohrer ein?
Auf Ständerbohrmaschine, Radialbohrmaschine, Fräsmaschine oder Bearbeitungszentrum. Bei M16 und M20 sind hohe Drehmomente nötig. Ein Gewindeschneidfutter mit Rutschkupplung schützt dann Werkzeug und Werkstück.
Wie viel Abstand brauche ich zum Bohrungsgrund?
Planen Sie unter dem letzten tragenden Gang mindestens die Länge des Anschnitts und etwas Raum für Späne ein. Das Kernloch sollte daher tiefer gebohrt sein als die nutzbare Gewindetiefe.
Was ist der Unterschied zur Ausführung für Durchgangsgewinde?
Die Durchgangsausführung hat gerade Nuten mit Schälanschnitt und schiebt die Späne nach vorn. Diese Version mit Spiralnut fördert sie nach hinten und eignet sich deshalb für geschlossene Bohrungen.
Welches Kernloch gehört zu M12, M16 und M20?
Bei Regelgewinde gilt die Faustregel Nenndurchmesser minus Steigung. Die genauen Werte finden Sie in jeder Gewindetabelle für metrische ISO-Gewinde.
| Anschnitt: | Form C 2 - 3 Gang |
|---|---|
| Beschichtung: | Vaporisiert |
| Gewinde: | Geschliffen, mit Flankenhinterschliff |
| Gewindelänge: | 18 mm |
| Kernloch: | 10,2 mm |
| Loch: | Sacklochgewinde |
| Länge: | 110 mm |
| Material: | HSS-Co |
| Norm: | DIN 376 |
| Nutenform: | Spiralnut |
| Steigung: | 1,75 mm |
| Toleranz: | ISO 2 (6 H) |
| Zugfestigkeit: | 1.200 N/mm² |
| Anschnitt: | Form C 2 - 3 Gang |
|---|---|
| Beschichtung: | Vaporisiert |
| Gewinde: | Geschliffen, mit Flankenhinterschliff |
| Gewindelänge: | 18 mm |
| Kernloch: | 10,2 mm |
| Loch: | Sacklochgewinde |
| Länge: | 110 mm |
| Material: | HSS-Co |
| Norm: | DIN 376 |
| Nutenform: | Spiralnut |
| Steigung: | 1,75 mm |
| Toleranz: | ISO 2 (6 H) |
| Zugfestigkeit: | 1.200 N/mm² |
Herstellerangaben
PROJAHN Präzisionswerkzeuge GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 5
63128 Dietzenbach
Deutschland
info@projahn.de