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PROJAHN Maschinen Gewindebohrer HSS-Co Vaporisiert DIN 374 Sacklochgewinde

Produktinformationen "PROJAHN Maschinen Gewindebohrer HSS-Co Vaporisiert DIN 374 Sacklochgewinde"

Feingewinde in Grundlöchern sind im Maschinen- und Anlagenbau häufig: als Anschluss für Verschraubungen, für Verschlussschrauben in Ölkanälen oder für Sensoren mit Einschraubgewinde. Für diese Aufgabe ist der Projahn Maschinen-Gewindebohrer HSS-Co vaporisiert nach DIN 374 in der Sacklochausführung gedacht. Er schneidet metrische ISO-Feingewinde nach DIN 13 in der Toleranz ISO 2 (6 H). Die Varianten reichen von M6 über M8, M10, M12 und M16 bis M20.

Damit die Späne aus dem geschlossenen Loch herauskommen, besitzt der Bohrer Spiralnuten. Sie transportieren das Material nach oben in Richtung Schaft. Der Anschnitt der Form C ist mit 2 bis 3 Gängen kurz gehalten, sodass das volle Feingewinde bis dicht an den Bohrungsgrund reicht. Bei Feingewinden mit ihrer geringen Gangtiefe ist eine saubere Spanabfuhr besonders wichtig, denn schon kleine Späne zwischen den Flanken können das Gewinde beschädigen.

Werkstoff und Schneidengeometrie

Als Werkstoff dient HSS-Co, ein mit Kobalt legierter Schnellarbeitsstahl, der Wärme an der Schneide besser verträgt als einfacher HSS. Das Gewinde ist aus dem Vollen geschliffen und hinterschliffen, die Flanken reiben dadurch weniger im Werkstück. Die vaporisierte Oberfläche steigert nach den Artikeldaten die Wirkung des Kühlmittels und hält Kaltschweißungen gering. Das Ergebnis sind lehrenhaltige Gewinde, leichtes Anschneiden und eine hohe Schnittleistung über eine lange Lebensdauer.

Anwendungsbereiche

Der Bohrer ist für unlegierte und niedriglegierte Stähle, rost- und säurebeständige Stähle (V2A, V4A), Temperguss und Buntmetalle bis ca. 1.200 N/mm² vorgesehen. Typische Werkstücke sind Hydraulikblöcke, Ventilgehäuse, Getriebedeckel, Pumpengehäuse und Zylinderböden, außerdem Edelstahlteile in der Prozess- und Verfahrenstechnik. Im Werkzeug- und Formenbau werden Feingewinde unter anderem für Kühlanschlüsse und Verschlussstopfen gebraucht. Wo eine Schraube fein nachgestellt werden muss, etwa bei Anschlägen und Justierschrauben, ist ein sauber geschnittenes Sackloch mit Feingewinde ebenfalls gefragt.

Schneiden Sie mit reichlich Schneidöl oder Kühlschmierstoff und gleichmäßigem Vorschub. Ein Gewindeschneidfutter mit Längenausgleich gleicht kleine Abweichungen zwischen Maschinenvorschub und Gewindesteigung aus.

Häufige Fragen

Welche Steigung brauche ich?
Feingewinde gibt es je Nenndurchmesser in mehreren Steigungen. Gleichen Sie die Steigung des Gewindebohrers deshalb immer mit der Schraube oder dem Einschraubteil ab, das später hinein soll. Bei Fragen zur jeweiligen Variante hilft Ihnen unser Team weiter.

Wie groß bohre ich das Kernloch?
Als Faustregel gilt Nenndurchmesser minus Steigung. Im Sackloch bohren Sie das Kernloch etwas tiefer als die benötigte Gewindelänge.

Funktioniert der Bohrer auch in Durchgangslöchern?
Ja, allerdings ziehen die Spiralnuten die Späne nach oben. Für reine Durchgangsgewinde ist eine Ausführung mit Schälanschnitt die passendere Wahl.

Was unterscheidet Feingewinde vom Regelgewinde?
Die kleinere Steigung ergibt mehr tragende Gänge auf gleicher Länge und eine feinere Verstellung. Feingewinde eignen sich daher für dünne Wände und für Verbindungen, die genau eingestellt werden.

Anschnitt: Form C 2 - 3 Gang
Beschichtung: Vaporisiert
Gewinde: Geschliffen, mit Flankenhinterschliff
Gewindelänge: 13 mm
Kernloch: 7 mm
Loch: Sacklochgewinde
Länge: 90 mm
Material: HSS-Co
Norm: DIN 374
Nutenform: Spiralnut
Steigung: 1,00 mm
Toleranz: ISO 2 (6 H)
Zugfestigkeit: 1.200 N/mm²
Anschnitt: Form C 2 - 3 Gang
Beschichtung: Vaporisiert
Gewinde: Geschliffen, mit Flankenhinterschliff
Gewindelänge: 13 mm
Kernloch: 7 mm
Loch: Sacklochgewinde
Länge: 90 mm
Material: HSS-Co
Norm: DIN 374
Nutenform: Spiralnut
Steigung: 1,00 mm
Toleranz: ISO 2 (6 H)
Zugfestigkeit: 1.200 N/mm²

Herstellerangaben

PROJAHN Präzisionswerkzeuge GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 5
63128 Dietzenbach
Deutschland
info@projahn.de