Produktinformationen "Lamellenschleifscheiben OPTIMAprofi - ø 150 mm"
Für lange Schweißnähte und großflächige Bauteile aus Stahl ist die OPTIMAprofi mit ø 150 mm das passende Format. Mit dem größeren Durchmesser überstreicht die Lamellenschleifscheibe bei jeder Umdrehung mehr Werkstückfläche als die kleineren Größen, was sich bei Trägern, dicken Blechen und Konstruktionen schnell bemerkbar macht. Nach Angabe von OPTIMA ist die Fächerschleifscheibe für den professionellen Einsatz bei anspruchsvollem Flächen- und Kantenschliff gedacht, als ideal nennt der Hersteller die Bearbeitung von Schweißnähten an Stahl und Edelstahl.
Das Schleifkorn ist Zirkonkorund auf einem Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle. Getragen werden die Lamellen von einem glasfaserverstärkten Kunstharzteller mit 22,2 mm Bohrung. Die Bauform ist konvex, der Hersteller bezeichnet sie als schräg.
Technik und Handhabung
Die maximale Umfangsgeschwindigkeit beträgt 80 m/s. Bei diesem Durchmesser entspricht das einer zulässigen Drehzahl von 10.200 U/min. Setzen Sie die Scheibe deshalb nur auf Winkelschleifer, die für Scheiben mit ø 150 mm gebaut sind und deren Leerlaufdrehzahl diesen Wert nicht übersteigt. Nutzen Sie den Zusatzhandgriff und halten Sie die Maschine mit beiden Händen, denn mit wachsendem Durchmesser steigen auch die Rückschlagkräfte beim Verkanten.
Die Körnungen 40, 60, 80 und 120 lassen sich der Aufgabe anpassen. An dicken Blechen und kräftigen Kehlnähten beginnen Sie mit Korn 40, um die Nahtüberhöhung zügig abzutragen. Mit Korn 60 oder 80 gleichen Sie die Übergänge an, und Korn 120 gibt der Fläche abschließend ein ruhiges, feines Schliffbild.
Anwendungsbereiche
- Schweißnähte an Trägern, Stützen und Rahmen im Stahlbau verschleifen
- Brennschnitt- und Plasmakanten nacharbeiten und entgraten
- Großflächig Zunder, Walzhaut und Rost entfernen
- Kanten brechen und Schweißfasen vor dem Schweißen säubern
Die Scheibe eignet sich für Stahl- und Hallenbau, Behälter- und Anlagenbau, Kranbau, Schiffs- und Fahrzeugbau sowie für Werkstätten, die regelmäßig dickwandige Bauteile bearbeiten. Wer mit einer Maschine dieser Klasse ohnehin schon schruppt, kann mit der Lamellenschleifscheibe direkt im Anschluss glätten.
Häufige Fragen
Wann lohnt sich ø 150 mm statt einer kleineren Scheibe?
Immer dann, wenn große Bauteile und lange Nähte anstehen. Der größere Durchmesser deckt pro Arbeitsgang mehr Fläche ab, und Sie müssen seltener nachsetzen. In engen Bereichen ist ein kleineres Format handlicher.
Welche Maschine brauche ich?
Einen Winkelschleifer für Scheiben mit ø 150 mm und 22,2 mm Aufnahme, dessen Leerlaufdrehzahl höchstens 10.200 U/min beträgt, dazu eine Schutzhaube in passender Größe.
Eignet sich die Scheibe auch für Edelstahl?
Ja, Stahl und Edelstahl sind die vom Hersteller genannten Werkstoffe. Für Edelstahl empfiehlt sich ein geringer Anpressdruck, damit die Oberfläche nicht überhitzt.
Kann ich mit der Scheibe auch Kanten anfasen?
Ja. Durch die konvexe Form arbeitet die Scheibe auch an Kanten. Führen Sie die Maschine dazu in einem gleichbleibenden Winkel entlang der Kante.
| Durchmesser x Breite: | 150 mm x 22,2 mm |
|---|---|
| Material: | Baumwolle, Polyester, Zirkon |
| Max. : | 80 m/s |
| Typ : | Konvex |
| Zulässige Drehzahl: | 10.200 U/min |
| Durchmesser x Breite: | 150 mm x 22,2 mm |
|---|---|
| Material: | Baumwolle, Polyester, Zirkon |
| Max. : | 80 m/s |
| Typ : | Konvex |
| Zulässige Drehzahl: | 10.200 U/min |
Herstellerangaben
OPTIMA Precise s.r.o.
Hradecká 569
533 52 Pardubice
Tschechische Republik
info@optimaprecise.cz