Produktinformationen "Konusform HM-Fräser Doppelklinge"
Beim HM-Fräser in Konusform von OPTIMA steht der Kegel auf dem Kopf: Der Schneidkopf ist an der Stirnseite am breitesten und verjüngt sich zum Schaft hin. Fachleute sprechen deshalb auch vom umgekehrten Kegel. Mit dieser Form kommen Sie unter Kanten und in Hinterschneidungen, die ein gewöhnlicher Kegel- oder Zylinderfräser nicht erreicht. Der Kopf aus Hartmetall trägt die Doppelverzahnung Z4 und läuft in Geradschleifern sowie anderen handgeführten Antrieben mit Strom oder Druckluft.
Fünf Größen stehen zur Auswahl. Die Köpfe mit 3 mm und 6 mm Durchmesser sitzen auf einem 3-mm-Schaft, die Ausführungen mit 8, 10 und 12 mm auf einem 6-mm-Schaft. OPTIMA nennt Kopflängen von 4 mm beim kleinsten bis 13 mm beim größten Konusfräser.
Eigenschaften und Ausführung
Die Doppelklinge besteht aus zwei Schneidenarten mit unterschiedlicher Steigung, die sich am Kopf abwechseln. Die grobe Steigung schafft schnellen Abtrag, die feine glättet die Fläche im selben Durchgang. Nach Angabe von OPTIMA schleifen Sie mit dieser Schneidenform rund 20 % schneller als mit Standardfräsern und erhalten trotzdem eine glatte, saubere Oberfläche.
Hartmetall verträgt viel Hitze. Das wirkt sich laut Hersteller auf zweierlei aus: Der Fräser hält länger, und Sie können schneller arbeiten. Kühlmittel ist nicht erforderlich, die Obergrenze der Einsatztemperatur liegt bei 900 °C. In der Formenübersicht von OPTIMA ist der umgekehrte Kegel als Form N geführt.
Anwendungsbereiche
Der Konusfräser ist dort im Vorteil, wo Material hinter einer Kante oder am Grund einer Vertiefung weg muss. Typische Aufgaben:
- Hinterschnitte und schwalbenschwanzartige Nuten ausarbeiten
- Kanten an der Rückseite von Durchbrüchen und Bohrungen entgraten
- Nuten zum Grund hin erweitern
- Formen, Gesenke und Gussteile im Werkzeugbau anpassen
Verarbeiten lassen sich nach OPTIMA unter anderem Stahl in normalem und gehärtetem Zustand, rostfreie Stähle, Legierungen auf Nickel- oder Titanbasis, gebrannte Keramik, schwierig zu bearbeitende Kunststoffe sowie harte Hölzer.
Häufige Fragen
Wann brauche ich einen umgekehrten Kegel?
Immer dann, wenn die breiteste Stelle des Werkzeugs vorne sitzen muss. Beim normalen Kegel liegt sie am Schaft, beim Konusfräser an der Stirn. So greifen Sie unter eine Kante und tragen Material dahinter ab.
Welcher Schaft passt zu meiner Maschine?
Die beiden kleinen Größen haben 3 mm Schaftdurchmesser und eignen sich für feine Geradschleifer und biegsame Wellen. Ab 8 mm Kopfdurchmesser hat der Fräser einen 6-mm-Schaft für die gängigen Spannzangen.
Wie setze ich den Fräser an, ohne dass er hakt?
Lassen Sie die Maschine erst auf Drehzahl kommen und führen Sie den Fräser dann mit leichtem Druck an das Werkstück. Bewegen Sie ihn gleichmäßig entlang der Kante und verweilen Sie nicht an einer Stelle.
Kann ich mit dem Konusfräser auch normale Fasen ziehen?
An der Stirnkante lassen sich Kanten durchaus brechen. Für Fasen, die Sie von vorne anlegen, ist ein Kegelsenker mit 90° aber handlicher. Den Konusfräser setzen Sie vor allem dort ein, wo Sie hinter eine Kante greifen müssen.
| Gesamtlänge: | 9 mm |
|---|---|
| Verzahnung: | Z4 - doppel |
| Gesamtlänge: | 9 mm |
|---|---|
| Verzahnung: | Z4 - doppel |
Herstellerangaben
OPTIMA Precise s.r.o.
Hradecká 569
533 52 Pardubice
Tschechische Republik
info@optimaprecise.cz