Produktinformationen "Ganzstahl Hebelzwinge"
Die Projahn Ganzstahl Hebelzwinge ist für Arbeiten gemacht, bei denen Sie schnell und ohne großen Kraftaufwand einen hohen Spanndruck aufbauen wollen. Statt eine Spindel Umdrehung für Umdrehung zuzudrehen, schieben Sie den beweglichen Bügel an das Werkstück und spannen über einen Hebel nach. Dieser Spannhebel betätigt ein Rastzahnsegment, das sich selbst arretiert und die erreichte Spannung hält. Bei vielen gleichartigen Spannvorgängen hintereinander spart das spürbar Zeit.
Schiene und Bügel der Ganzstahlzwinge sind aus Stahl gefertigt, der Festbügel besteht aus kaltgezogenem Stahl. Projahn stuft sie in die Qualitätsstufe Professional ein. Sie richtet sich damit an Schlosser, Metallbauer, Schweißer, Tischler und Monteure, die eine robuste Spannhilfe für den täglichen Einsatz in Werkstatt und Montage suchen.
Größen und Schienenquerschnitt
Die Hebelzwinge gibt es in drei Größen. Bei der Größenangabe steht die erste Zahl für die Spannweite, die zweite für die Ausladung, also dafür, wie tief die Zwinge über den Rand des Werkstücks greift. Die kompakte Zwinge mit 160 x 80 mm läuft auf einer Schiene mit 16,0 x 7,5 mm Querschnitt und ist handlich für Leisten, Bleche und kleinere Bauteile. Die Ausführung mit 250 x 120 mm hat eine Schiene von 22,0 x 10,5 mm und reicht schon deutlich weiter ins Werkstück hinein. Die größte Zwinge der Reihe bietet ebenfalls 120 mm Ausladung bei nochmals größerer Spannweite und ist für breite Platten, lange Profile und große Verleimungen gedacht.
Anwendungsbereiche
Ihre Stärken spielt die Hebelzwinge überall dort aus, wo oft gespannt und wieder gelöst wird. Im Metallbau fixieren Sie damit Bleche und Profile zum Bohren, Anreißen oder Entgraten. Auf dem Schweißtisch halten Sie Bauteile in Position, bis die Heftpunkte sitzen. In der Holzwerkstatt drücken Sie Anleimer, Leisten und Rahmenteile zusammen, und bei der Montage halten Sie Bauteile fest, während Sie bohren oder verschrauben.
Setzen Sie die Druckflächen möglichst eben auf und legen Sie bei lackierten, weichen oder empfindlichen Oberflächen eine Zulage aus Holz oder Kunststoff dazwischen. So bleiben trotz des hohen Spanndrucks keine Abdrücke zurück. Bei Verleimungen lösen Sie die Zwinge erst, wenn der Leim ausreichend abgebunden hat.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich eine Hebelzwinge von einer Schraubzwinge?
Bei der Hebelzwinge bauen Sie den Druck über einen Spannhebel auf, der auf ein selbstarretierendes Rastzahnsegment wirkt. Das geht schneller als das Zudrehen einer Spindel und eignet sich besonders für häufig wechselnde Spannaufgaben.
Hält die Zwinge den Druck von allein?
Ja. Das Rastzahnsegment arretiert sich laut Projahn selbst. Die Zwinge bleibt also gespannt, bis Sie sie bewusst wieder lösen.
Welche Größe ist die richtige?
Wählen Sie die Spannweite etwas größer als das dickste Werkstück, damit Platz für Zulagen bleibt. Die Ausladung bestimmt, wie weit vom Rand entfernt Sie Druck aufbringen können.
Kann ich mit der Zwinge Holz und Metall spannen?
Ja, sie hält Metall, Holz und Holzwerkstoffe gleichermaßen. Denken Sie bei empfindlichen Flächen an eine Zulage, damit der hohe Spanndruck keine Druckstellen hinterlässt.
Herstellerangaben
PROJAHN Präzisionswerkzeuge GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 5
63128 Dietzenbach
Deutschland
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